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70er Kleidung Second Hand: Stil, Geschichte und moderne Trends aus zweiter Hand

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Die Mode der 1970er Jahre hat bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Ob Schlaghosen, Maxikleider mit Blumenmustern, grobe Strickstoffe oder Leder- und Denim-Highlights – alles lässt sich heute auf kreative Weise in neue Outfits integrieren. Die Kombination aus Nostalgie, nachhaltigem Denken und einem opportunen Preis macht 70er Kleidung Second Hand zu einer der spannendsten Stilrichtungen der Gegenwart. Diese Ausgabe richtet sich an Leserinnen und Leser in Österreich, die Retro-Charme mit zeitgenössischem Look verbinden möchten – ohne auf Komfort, Passform und Qualität zu verzichten.

70er Kleidung Second Hand – Warum diese Ära heute so beliebt ist

Der Reiz der 70er Jahre liegt in der Mischung aus experimentellem Stil und alltagstauglicher Tragbarkeit. Second Hand bietet dabei zwei enorme Vorteile: Authentische Schnitte und Stoffe, die heute schwer neu zu finden wären, plus die ökologische Verantwortung, die mit dem Kauf von Second-Hand-Produkten einhergeht. In Österreich, aber auch international, gewinnen Vintage-Läden, Flohmärkte und Online-Plattformen zunehmend an Bedeutung als Anlaufstellen für 70er Kleidung Second Hand.

Aus ästhetischer Sicht ermöglicht Second-Hand-Kleidung aus den 70ern eine Mischung aus Bohème, Disco-Glanz und sportlich-einfachem Alltagslook. Wer auf der Suche nach Individualität ist, findet hier viel mehr Überraschungen als in der Standardkollektion moderner Geschäfte. Und wer die richtigen Eckdaten kennt – Passform, Material, Pflege – kann selbst aus stark ausgewaschenen Stücken stilvolle Outfits kreieren, die langlebig sind und Aufmerksamkeit erhalten.

Ein Blick in die Mode der 70er Jahre und ihr Erbe im Second-Hand-Bereich

Disko-Chic, Boho und Alltagsstil: die wichtigsten 70er Looks

Die 70er Jahre waren ein Jahrzehnt des Stil-Experimentierens. Disko-Chic mit Glanzstoffen, Metallic-Details und engen Silhouetten stand neben entspannten Boho-Looks mit fließenden Stoffen und Naturfarben. In 70er Kleidung Second Hand findet sich beides – von glänzenden Pailletten-Blusen bis zu groben Strickpullovern und karierten Hemden.

Materialien, Muster und Farben

Wichtig für den Kauf in Second-Hand-Shops ist das Verständnis für typische Materialien: Baumwolle, Leinen, Wildleder, Jeansstoffe, grobe Strickgarne und Seide waren in den 70ern weit verbreitet. Muster reichen von abstrakten Geometrien über Paisley bis zu floralen Prints. In modernen Kombinationen lassen sich diese Stoffe heute hervorragend in Street- oder Business-Cinque-Stil integrieren.

Gender-übergreifende Trends

Viele Stücke der 70er Jahre sind eindeutig unisex oder lassen sich flexibel tragen. Hemden mit poppigen Farben, Lederjacken, Flare-Hosen und Jumpsuits passen gleichermaßen zu Damen- wie Herren-Outfits. Diese Vielseitigkeit macht 70er Kleidung Second Hand besonders spannend: Man kann mit wenigen Teilen mehrere Looks kreieren, was Kaufentscheidungen erleichtert.

Typische Kleidungsstücke der 70er Jahre im Second-Hand-Sortiment

Hosen: Schlaghosen, Bootcut und mehr

Schlaghosen gehören zu den Ikonen der 70er Jahre. Im Second-Hand-Bereich finden sich oft Modelle aus robustem Denim oder Glanzstoff. Achte auf eine saubere Bundkante, gleichmäßigen Stoff und eine gute Passform an Hüfte und Oberschenkel. Wenn die Hose am Beinbreich gut sitzt, lassen sich kleine Änderungen kostengünstig ausgleichen, was 70er Kleidung Second Hand besonders attraktiv macht.

Oberteile: Blusen, Hemden, Rollkragen und Glitzer

Blusen mit Blumenmustern, Turtlenecks in kräftigen Farben oder Glitzer-Sweater spiegeln die Vielfalt der 70er wieder. Second-Hand-Quellen bieten oft eine breite Palette solcher Oberteile, die sich ideal mit Jeans oder schmalen Röcken kombinieren lassen. Achte auf Verschleiß an Bündchen, Nähte und Drucke – ein klares Zeichen für eine längere Lebensdauer der Stücke.

Kleider und Jumpsuits

Maxi- oder Midi-Kleider mit Puff- oder A-Linien-Schnitt, oft mit farbintensiven Prints, sind Klassiker der Ära. Jumpsuits aus leichtem Stoff waren beliebt und wirken auch heute noch modern, wenn sie sauber gefasst und gut gepflegt präsentiert werden. Im Second-Hand-Bereich lohnt sich hier eine sorgfältige Prüfung von Reißverschlüssen, Nähten und eventuellen Flecken vor dem Kauf.

Jacken, Mäntel und Outerwear

Von Leder- bis zu Denim-Jacken, Grobstrick-Cardigans und Cajun-Wollmänteln – die 70er boten eine breite Palette an Outerwear. Im Second-Hand-Schatzkasten finden sich oft gut erhaltene Modelle, die durch maßgeschneiderte Schnitte oder auffällige Details begeistern. Ein Blick auf den Kragen, die Schulterpartie und die Nähte verrät viel über Qualität und Langlebigkeit.

So kombinierst du 70er Kleidung Second Hand modern und stilvoll

Alltagstaugliche Looks

Für den Alltag eignen sich schlichte Basisteile kombiniert mit einem Statement-Piece der 70er. Eine Schlaghose in Nude-Ton mit einer weißen Bluse oder ein florales Hemd unter einer Strickjacke schaffen eine Balance zwischen Vintage und Alltagskomfort. Accessoires wie eine breite Gürtel, Plateauschuhe oder eine bunte Handtasche runden den Look ab.

Business- bzw. Office-Style

Im Büro lässt sich 70er Kleidung Second Hand mit modernen, knappen Silhouetten kombinieren. Ein tailliertes Jacket, eine elegante Hose in Dunkelblau oder Schwarz und eine schlichte Bluse liefern eine seriöse, aber dennoch charaktervolle Optik. Vermeide zu grelle Muster am Arbeitsplatz und wähle stattdessen wenige, ausgewählte Retro-Elemente, die Professionalität betonen.

Party- und Abendoutfits

Für Abendveranstaltungen eignen sich Stoffe wie Samt, Glitzer oder Satin in kombinierten Tönen. Ein Jumpsuit oder ein langes Kleid mit 70er-Muster kann in Kombination mit neutralen Accessoires wunderbare Wirkung entfalten. Schuhe mit Absatz, Armreifen und eine Clutch setzen das Retrospektakel stilvoll in Szene.

Kaufberatung und Pflege von 70er Kleidung Second Hand

Qualität prüfen vor dem Kauf

  • Nahtverkäufe: Saubere Nähte, keine Aufplatzungen oder Fäden an unsicheren Stellen.
  • Materialien: Prüfe Stoffdichte, Grammatur und Griffigkeit; dünne Stoffe bei Grobstrick-Mode können nachlassen.
  • Reißverschlüsse: Funktionieren, hängen nicht fest, sind glatt bedienbar.
  • Flecken sofort beurteilen: Leichte Flecken lassen sich oft reinigen; größere Verfärbungen oder Flecken, die den Stoff schwächen, besser meiden.

Waschen, Reinigen und Pflege

Viele Stoffe der 70er Jahre benötigen spezielle Pflege. Baumwolle und Denim lassen sich in der Regel gut waschen, Leinen zieht sich zusammen, Seide erfordert Feinwäsche. Ein professioneller Reinigungsdienst kann bei empfindlichen Stoffen sinnvoll sein. Halte dich an Pflegeetiketten und nutze passende Waschprogramme, um Struktur und Farbe zu bewahren.

Größen, Passformen und Anpassungen

Größenangaben waren in den 70er Jahren oft variabler als heute. Probiere mehrere Größen oder nimm Maß, um Schnittunterschiede zu erkennen. Kleine Änderungen wie das Kürzen von Hosen oder das Anpassen der Taillenweite können Wunder wirken. Ein guter Änderungsmeister in deiner Nähe hilft, Second-Hand-Stücke perfekt an deinen Körper anzupassen.

Recherche: Identifikation von echten Vintage-Stücken

Nutze Labels, Markenhinweise und Materialangaben, um die Authentizität zu bewerten. Oft helfen exakte Recherchen online, ob ein bestimmtes Modell wirklich aus den 70ern stammt oder eine später nachgearbeitete Replik ist. Für echte Liebhaber von 70er Kleidung Second Hand lohnt sich der Blick auf Vintage-Spezialshops, die Echtheit und Alter der Stücke transparent kommunizieren.

Einkaufstipps: Wo man 70er Kleidung Second Hand in Österreich findet

Vintage- und Second-Hand-Läden in Wien

Wien bietet eine lebendige Vintage-Szene mit speziell kuratierten Läden und Flohmärkten. In den belebten Bezirken rund um die Innenstadt finden sich regelmäßig neue Stücke aus den 70ern – von Glitzerblusen bis zu Schlaghosen. Frage gezielt nach Stücken aus der damaligen Epoche und lass dich von Kuratoren beraten, welche Farben und Schnitte heute besonders gut funktionieren.

Graz, Linz und andere Städte

Auch in Graz, Linz und Salzburg finden sich viele Kleinanzeigen, Marktstände und Souvenir-Läden mit authentischen Vintage-Stücken. Neben klassischen Second-Hand-Läden nehmen oft auch Flohmärkte an Attraktivität zu. Ein gut sortierter Laden bietet eine klare Preispolitik, was die Planung deines Budget erleichtert.

Online-Plattformen in Österreich

Online-Plattformen ermöglichen das Stöbern nach 70er Kleidung Second Hand von zu Hause aus. Achte auf gute Produktfotos, klare Beschreibungen zu Größe, Zustand und Material sowie faire Versandkonditionen. Bewertungen anderer Käuferinnen und Käufer geben dir zusätzliche Sicherheit hinsichtlich Zuverlässigkeit und Qualität der Verkäufer.

Stil-Checkliste: Passt die 70er Kleidung Second Hand zu deinem Typ?

Körperform und Silhouette

Wähle Schnitte, die deine Proportionen betonen. Hohe Taillenbündchen, Bootcut- oder Schlaghosen verlängern optisch die Beine. Achte bei breiten Schultern oder Rundungen auf ausgewogene Ober- und Unterteile, damit der Look nicht zu schwer wirkt.

Farbtyp und Musterwahl

Warme Hautuntertöne passen gut zu Erdtönen wie Senfgelb, Ocker, Olivgrün oder Rostrot. Kühleren Typen stehen kräftige Blau- und Grüntöne gut, kombiniert mit neutralen Farben wie Schwarz oder Creme. Wenn du dich beim Muster unsicher fühlst, starte mit einem einzelnen 70er-Print-Teil und kombiniere es moderat.

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft mit 70er Kleidung Second Hand

Nachhaltigkeit bedeutet mehr als nur Wiederverwenden. Es geht um bewussten Konsum, Langlebigkeit von Materialien und eine rewashing-Kultur. Wenn du 70er Kleidung Second Hand kaufst, reduzierst du Abfall, unterstützt lokale Geschäfte und vermeidest neue Ressourcenverbrauch. Kombiniere Second-Hand-Stücke mit neuen, hochwertigen Basics, um ein Gleichgewicht zwischen Stil, Budget und Umweltbewusstsein zu schaffen.

Pflege- und Upcycling-Ideen für deine 70er Kleidung Second Hand

Upcycling ist eine spannende Möglichkeit, alte Stücke neu zu interpretieren. Aus einer grob gestrickten Cardigan lässt sich durch das Hinzufügen von Knöpfen oder das Kürzen eine zeitgemäße Variante schaffen. Ähnliche Ansätze funktionieren bei Hosen, Blusen oder Mänteln: Du löscht nicht einfach das Aussehen, du gibst ihm eine neue Richtung.

Praktische Checkliste vor dem Kauf von 70er Kleidung Second Hand

  • Stoffqualität prüfen: Gewicht, Struktur, Abnutzung
  • Passform testen: Bewegungsfreiheit, Sitz an Taille/Hüfte
  • Beschädigungen notieren: Reparaturbedarf, Kosten und Aufwand
  • Pflegeaufwand einschätzen: Langlebigkeit der Materialien
  • Preisrahmen setzen: Budget festlegen, Vergleichsmöglichkeiten suchen

Kultur, Geschichte und Stil: Warum die 70er Jahre heute noch relevant sind

Die 70er Jahre stehen für einen Stil- und Lebensgefühlwandel, der in vielen Bereichen der Mode weiterlebt. Second-Hand-Erlebnisse ermöglichen es, diese Geschichte zu fühlen, ohne die moderne Schnelllebigkeit zu verstärken. 70er Kleidung Second Hand verbindet Retro-Charme mit zeitgemäßem Geschmack, schafft neue Looks und macht Mode zu einem persönlichen Statement statt zu einem Werbeclip.

Fazit: Warum 70er Kleidung Second Hand eine smarte Stilentscheidung ist

Ob du in Wien, Graz oder Linz wohnst oder online einkaufst: Die Möglichkeiten, 70er Kleidung Second Hand zu finden, sind vielfältig. Die Stücke bringen Charakter, Geschichte und Nachhaltigkeit in deinen Kleiderschrank. Mit einem bewussten Blick auf Qualität, Passform und Pflege gelingt dir ein moderner Retro-Look, der sowohl gut aussieht als auch lange Freude bereitet. Entdecke die Vielseitigkeit der 70er Jahre – Second Hand macht’s möglich.